Kindergartenstart gut verlaufen- Mama wirkt entspannt

Die zweite Woche nach den Sommerferien neigt sich dem Ende entgegen und… Mama ist sehr entspannt! Mir geht es zur Zeit gut, ich kann und darf mich nicht über Stress beklagen.

Witzig finde ich die Erzählungen von Müttern, die sich fast schon über das Ende der Ferien beschweren, da nun alles wieder so durchgetaktet sei und keine Zeit für spontane Unternehmungen mehr vorhanden. Auch das zeitige morgendliche, frühe Aufstehen gehe auf die Nerven. Bei mir ist das vollkommen anders denn, für mich waren die Sommerferien fast schon grausam! Knapp neun Wochen lang, 24 Stunden am Tag, alle Kinder zu Hause zu haben und sich Beschäftigungen und Unternehmungen aus den Fingern saugen zu müssen, damit die Kids nicht ständig über sich herfallen und streiten!

Ab und an durften die Kids zur Oma, doch meistens war ich alleine für alle Kinder zuständig und meine Ich-Zeit war stark beschränkt, was mich unglaublich gestresst hat, da ich ein sehr ruhebedürftiger Mensch bin. Ich benötige einfach meine Ruhezeit am Tag, sonst laufe ich nicht rund und werde knatschig, was natürlich in erster Linie die Kinder zu spüren bekommen, weil ständig um mich herum. Nun gut, das hat nun Gott sei Dank ein Ende und in den nächsten Ferien hat mein Mann Urlaub.

Kindergartenbeginn

Tobias ist dieses Jahr in den Kindergarten gekommen und Jakob hat sein letztes Kindergartenjahr, das Pflichtjahr vor dem Schuleintritt. Ein weiterer Meilenstein in unserem Familienleben! Bis jetzt war es so, dass Jakob als Einziger halbtags extern betreut wurde und nun ist Belinda die Einzige die noch zu Hause von mir betreut wird. Beide Jungs gehen am Vormittag in den Kindergarten und ich freue mich über die Ruhe im Haus, die sich dadurch ergibt. Manchmal spiele ich mit der Tochter, manchmal spielt sie selbst irgendwas und ich habe Ruhe und Zeit für mich und meine Gedanken, was ich sehr gerne habe!

Bei uns klingelt um 7 Uhr der Wecker. Wir stehen auf, des wird sich angezogen, gefrühstückt, Zähne geputzt, zwischendurch die Jause gerichtet und der Rucksack gepackt, danach laufen wir los und um etwa 8 Uhr sind die Jungs im Kindergarten. Etwa 10 Minuten später sind Belinda und ich wieder zu Hause und der ruhige Teil des vormittags beginnt. Zuerst trinke ich meine Tasse Kaffee, für die ich davor keine Zeit habe und die Kleine darf noch etwas fernsehen, während ich in Ruhe und alleine am Esstisch sitze und meine Ich-Zeit genieße. Das handhabe ich seit zwei Wochen so und ich liebe es! Es ist ein ganz neues Lebensgefühl, der Zeit wieder einigermaßen Herr zu werden. In einiger Zeit, wenn ich mich etwas regeneriert habe, möchte ich mit dem Töchterchen mehr unternehmen, die Zeit zu zweit genießen: z.B. auf den Wochenmarkt gehen, radfahren, einkaufen, spazieren gehen, auf den Spielplatz gehen, mich wieder mehr mit anderen Müttern treffen, wenn es sich ergibt. Leider habe ich den Kontakt zu anderen Müttern im letzten Jahr recht schleifen lassen und mittlerweile kenne ich gar keine mehr, die am Vormittag Zeit für einen Besuch oder ein kleines Pläuschchen hat. Entweder hat die Mama noch so kleine Kinder, dass sie kaum aus dem Haus können, bzw. Belinda ist fast schon zu agil für solche Besuche, oder sie arbeiten schon wieder. Nun ja, wird sich schon was ergeben! Auf alle Fälle freue ich mich über meine neu gewonnene Freiheit und möchte die nächsten zwei Jahre genießen. In zwei Jahren kommt Belinda auch in den Kindergarten und am Vormittag bin ich dann voraussichtlich alleine.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: