Streitende Kinder, meine persönliche Zerreißprobe

Ich liebe meine Kinder über alles. Ich würde alles für sie tun und ich trauere um jede Minute, in der ich nicht bei ihnen sein kann.

Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Natürlich bin ich auch über die oder andere Sekunde, Minute, oder Stunde froh, in denen ich kein Kind sehe oder höre… 😉

Wie ihr wisst, bin ich eine sogenannte Selbstbetreuerin. Was früher ganz normal war, dass die Kinder bis zum Kindergarteneintrittsalter zu Hause bei Mama bleiben, scheint heute abnormal zu sein, daher muss man dem Ganzen einen Namen geben. Egal.

Sprich, zwei von meinen Kindern habe ich meistens 24h am Tag um mich herum. Das ist schön, aber auch anstrengend. Nun gut, darauf wollte ich auch nicht hinaus.

Meine Jungs

Zwei sehr persönlichkeitsstarke Individuen. Starker Wille oder auch Unwille inklusive. Starrköpfig, stur. Woher die das wohl haben? 😅

Beide konkurrieren ständig um alles. Es ist ein schier endloser Machtkampf um Privilegien. So wie sie scheinbar meinen. Jeder möchte immer der Erste und der Beste sein.

Wir versuchen immer alles gerecht zu verteilen, damit sich eben keiner benachteiligt fühlt. Ist für die Katz. Funktioniert nicht. Einer ist immer beleidigt oder wütend.

Bei dem Mittleren ist es ganz besonders ausgeprägt. Unser Sandwichkind. Wenn dem was nicht in den Kram passt fliegen die Fetzen, oder die Gegenstände durchs Haus. Tische, Stühle, Gläser, Tassen, Legos,… usw. Ihr denkt, ein Dreijähriger hat doch nicht so viel Kraft? Oho! Dass ihr euch mal da nicht irrt.

Der kleine Mann hat mehr Kraft und Sturheit als 10 Esel zusammen… Ein drahtiger kleines Bürschchen, welches ganz genau weiß wie tun, um was zu bekommen. Ich lache immer innerlich, wenn wir auswärts sind und alle sagen, was das doch für ein lieber und süßer Junge sei! 😂 Ja, ist er auch, aber halt nicht immer… 😉

Zum Glück ist es nicht mein erstes Kind, sonst würde ich mich wahrscheinlich deswegen fertig machen.

So ist es einfach jeden Tag eine neue Herausforderung und wenn er dann liebevoll Mama ruft und sich an mich kuschelt ist alles vergeben und vergessen. Er ist erst drei! Bitte! Chill mal Mama! 🙄

Und so vergehen die Tage und ehe man sich versieht ist eine Woche vorbei, ein Monat, ein Jahr.

Alles geht irgendwann vorbei. Die Probleme einfach aussitzen und sich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen. Meine Selbstindoktrination. 👀

Lasst die Kinder Kinder sein!

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